Sparkasse setzt auf Regionalität und Beratung

25. August 2026 | WLZ 137 | Autorin: Stefanie Schadler

Die Sparkasse investiert weiter in ihre digitalen Services, um den Kunden ihren Alltag zu erleichtern. Persönliche Beratung gewinnt hingegen bei wichtigen Finanzentscheidungen weiter an Bedeutung.

Die Sparkasse setzt auf digitale Angebote und persönliche Beratung.

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Digitale Services, persönliche Beratung

Die Sparkasse Region Oststeiermark informierte kürzlich über die Entwicklungen des vergangenen Geschäftsjahres. Neben Investitionen in digitale Angebote stand vor allem die persönliche Beratung als wichtiges Zukunftsthema im Mittelpunkt. Die Kunden würden die digitalen Services George und George Business immer mehr in Anspruch nehmen. „Die Menschen kommen heute seltener in die Filiale. Aber wenn sie kommen, dann bewusst und für wichtige Entscheidungen wie Finanzierung, Hauskauf oder Wohnungskauf“, so Mag. Thomas Hirschböck, Leiter Region Oststeiermark. Dadurch verschiebe sich der Schwerpunkt von klassischen Serviceleistungen hin zu individuellen Beratungsgesprächen. Auch im Bereich der Wertpapiere nimmt die Beratung stark zu. „Vor allem die Jugend beschäftigt sich schon sehr früh mit Wertpapieren, teilweise noch als Schüler.“ Viele möchten sich bereits früh mit dem Vermögensaufbau beschäftigen und interessieren sich verstärkt für Wertpapierveranlagungen. Um die Beratungsqualität zu erhöhen, wird entsprechend in die Kompetenz und Ausbildung der Mitarbeiter investiert.

Auch der Mitarbeiterstand ist gegenüber dem Vorjahr stabil bei aktuell 13 Filialen. Eine Filiale sei aber kein Selbstzweck, vielmehr entscheide die Nachfrage der Kunden darüber, welchen Stellenwert ein Standort langfristig habe. Vorstand Dr. Oliver Kröpfl betont in diesem Zusammenhang die Steigerung der Beratungsqualität. „Sie muss heute besser sein als noch vor zehn Jahren, da durch die digitalen Möglichkeiten die Kunden mit einem höheren Wissensstand zum Gespräch kommen.“ Der Fokus auf digitale Services und Beratung vor Ort scheint Wirkung zu zeigen: Die Steiermärkische Sparkasse betreut insgesamt über 500.000 Privat- und 30.000 Unternehmenskunden, Tendenz steigend. „Dass es uns gut geht, ist auch wichtig, um unsere Kunden glaubwürdig bei ihrer wirtschaftlichen Entwicklung beraten zu können“, so Kröpfl.

Regionaler Partner

Generell sei die Entwicklung in der Oststeiermark eine erfreuliche, wurden doch im vergangenen Jahr 1.000 neue Privatkunden gewonnen und auch im heurigen Jahr stehe man bereits bei 620. Gerade bei der privaten Finanzierung greifen die Kunden vorwiegend zu Fixzinskrediten, wobei auch hier aufgrund der langen Laufzeit verschiedene Varianten während einer Beratung geprüft würden. Der Fixzins sei nicht bei allen Anliegen erste Wahl.

Die Sparkasse Oststeiermark sieht sich als regionaler Partner für Firmenkunden vor Ort und betreut alle Formen, vom Ein-Mann-Betrieb bis hin zum Konzern. Auch wenn nicht in jeder kleinen Filiale ein Firmenbetreuer sitzt, stehe diese Kompetenz aus der Region rasch für den Kunden zur Verfügung. „Das verstehen wir unter Regionalität“, so Hirschböck. Nicht selten begleitet die Sparkasse ihre Kunden von der Eröffnung eines Geschäftskontos als Start in die Selbstständigkeit bis hin zu einem Betrieb mit mehreren Hundert Mitarbeitern. Solche Entwicklungen über viele Jahre begleiten zu dürfen, sei besonders schön, so Hirschböck.

Ein Trend der vergangenen Jahre zeigt sich laut Hirschböck auch im Wechselland. Vor allem in der Landwirtschaft werde derzeit verstärkt investiert. Photovoltaik, Speicherlösungen und moderne landwirtschaftliche Betriebe spielten dabei eine wichtige Rolle.