Firma Lind setzt auf Ausbildung
10. Februar 2025 | WLZ 122 | Autorin: Stefanie Schadler
Mit diversen Zusatzausbildungen, einer klaren Zukunftsperspektive sowie Aufstiegsmöglichkeiten bietet die Firma Lind Automobile in Friedberg Lehrlingen ein interessantes Arbeitsumfeld.
Vergangener Betriebsausflug der Firma Lind in Salzburg.
Kontaktaufnahme in Schulen
Die Firma Lind Automobile mit den Standorten in Friedberg und Hartberg beschäftigt insgesamt 65 Mitarbeiter und bildet aktuell 8 Lehrlinge aus. Für Geschäftsführer Mario Janisch hat das Thema Mitarbeitergewinnung in den letzten Jahren immer mehr an Bedeutung gewonnen. Speziell im Lehrlingsbereich werden den Schülern direkt in der Mittelschule und im Gymnasium die Möglichkeiten eines Berufspraktikums vorgestellt. Zudem werden ihnen die Arbeitsbereiche des Karosseriebautechnikers und des KFZ-Technikers sowie die Aufstiegsmöglichkeiten in diesen zukunftsträchtigen Berufen nähergebracht. Vor allem eine klare Zukunftsperspektive und Aufstiegsmöglichkeiten seien den Lehrlingen besonders wichtig, so Janisch.
Grundsätzlich hat sich die Anzahl der Bewerbungen verringert, was auch mit demographischen Gründen zusammenhängt, da, wie Janisch ausführt, „einfach weniger Jugendliche da sind“. Durch die Zusatzausbildungen etwa im Lackier- und Karosseriebereich sowie in der VW/Audi-Welt, die die Firma Lind anbietet, darf man sind dennoch über genug Bewerber freuen. Die Jugendlichen werden vor allem über den persönlichen Kontakt in den Schulen, bei Bildungsmessen und durch die angebotenen Berufspraktika auf die Angebote der Firma Lind aufmerksam.
Gesundheit und Gemeinschaft
Im Betrieb wird weiters ein Gesundheitsprogramm angeboten, an dem die Mitarbeiter auf freiwilliger Basis teilnehmen können. Bei diesem Fitnesstraining stehen vor allem die Stärkung der Muskulatur sowie die Verbesserung der allgemeinen Fitness im Vordergrund. Dazu wird mit einer Fitnesstrainerin in Kooperation mit einer zweiten Firma zusammengearbeitet. Vor allem einseitige Belastungen im Berufsalltag sollen dadurch ausgeglichen und Verletzungen vorgebeugt werden.
Dem Wunsch der Mitarbeiter nach mehr Freizeit kam man in den letzten Jahren durch flexiblere Arbeitszeiten mittels Schichtmodells entgegen. Dabei arbeitet ein Teil der Mitarbeiter unter der Woche länger, sodass sie bis Freitagmittag ihre Dienstzeit abgearbeitet haben und dadurch früher ins Wochenende starten können. In der darauffolgenden Woche profitiert der andere Teil der Mitarbeiter von dieser kürzeren Arbeitswoche.
Heuer ist zudem wieder ein großer Betriebsausflug mit allen Mitarbeitern geplant, damit auch die Standorte ein bisschen zusammenwachsen. Die Mitarbeiter hatten dabei zwei Destinationen zur Auswahl, wobei sich die Mehrheit für Spanien entschied. Geplant ist die Besichtigung des VW-Werks in Martorell sowie Barcelona.
In Zukunft sollen auch die Sozialräume für die Mitarbeiter in Friedberg und Hartberg modernisiert und vergrößert werden.